MARIE DANN

Mondglas (Feige)

Ein Ort, um Durst zu haben. Es ist nicht die Wüste. Das Wasser untrinkbar.
Der Mond hat es sich angezogen wie ein seidenes Kleid. Es rauscht in den Ohren.
Die Farbe von reifen Kirschen in der Hand. Kannst du mal halten?
Ich wollte einfach jetzt mal dasein. Hier sein. Mit Anfassen. Geht das?
Die raumfüllende Arbeit Mondglas (Feige) fügt und ergibt sich ausgehend von einer selbstständigen Silikonskulptur in der Raummitte.
Sie ist die logische Konsequenz aus „Zitate & Poesie zu Henrietta Labeau: Das Ende der Scham“ , einer Arbeit von 2015 im Rahmen der Ausstellung Nachts sind alle Katzen grau.

Aufgewachsen in Braunschweig.
Nach prägenden einjährigen Aufenthalten in Frankreich (Paris) und Island,
Studium an der HBK Braunschweig seit 2010.
Als Trans-Künstlerin zwischen den Disziplinen tänzelnd, immer wieder neu aufbrechend und die Bewegung suchend, verbinden sich in den künstlerischen Arbeiten meist installativ Fotografie und Objekte, Zeichnung und Skulptur, Körper und Raum, Klang und Genuss, Schrift und Performance.

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