FERDINAND SCHMELZER

Tamanduá

Dem Motto „Lust, Verlangen, Partizipation“ folgend möchte Architekt Ferdinand Schmelzer die BesucherInnen zum Spielen auffordern. Ein organisches Volumen, das an einen dreiarmigen Seestern erinnert, fördert Dreiecksbeziehungen. An jedem der drei Enden kann eine Person durch Eigengewicht und Hebelwirkung andere Personen in die Luft befördern. Das Konstrukt kann auch als Liege und als Sitzmöglichkeit fungieren und Tamanduá, so der Name des verwendeten Stecksystems, wurde vom Künstler selbst entwickelt.

1980 wurde Ferdinand Schmelzer in Bonn geboren, ab 2002 hat er Architektur in Rom, Porto und Graz studiert. Seit 2008 arbeitet er in verschiedenen Architekturbüros, wo er unter anderem Tamanduá entwickelte. So wird in Brasilien der Ameisenbär genannt – der genauso liebenswert, intelligent und anpassbar ist wie dieses liebe Tier aus dem Hinterland Brasiliens.

 

Newsletter
Abo
Gallery